Buchungsanfrage:

 
 
Altes Forsthaus
Ferienwohnung
Waldarb.-/Försterpfad
Bildergalerie
Ferienort Latrop
Neuigkeiten
Kontakt & Anfahrt
Impressum
Datenschutz

Flora und Fauna erkundet

Die Veranstaltungsreihe „Neu in Schmallenberg“ der Wirtschaftsförderung Schmallenberg brachte rund 20 Neubürger und Einheimische zu einer Wanderung in Latrop zusammen.

Gemeinsame Wanderung mit Einheimischen und Neubürgern

Die Veranstaltungsreihe „Neu in Schmallenberg“ der Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft (SUZ) brachte am Dienstagabend rund 20 Neubürger und Einheimische zu einer gemeinsamen Wanderung in Latrop zusammen.

Forstmann Günter Schütte und der Erste Vorsitzende von SUZ, Heinz-Josef Harnacke, begrüßten die Neubürger. „Diese Veranstaltung soll Zugezogenen in kleinem Rahmen die Gelegenheit für ein gegenseitiges Kennenlernen und nette Gespräche untereinander bieten. Zudem geben wir hierdurch einen Einblick in die vielfältigen Freizeit- und Kulturangebote, welche die Region Schmallenberg den Bürgern bietet.“

Trotz des Wetters, welches sich an diesem Tag von seiner regnerischen Seite zeigte, hatten alle Teilnehmer sichtlich Spaß bei der etwa zweistündigen Wanderung des Waldarbeiter- und Försterpfads in Latrop.

Dabei gewährte Günter Schütte durch sein umfangreiches Wissen spannende Einblicke in die heimische Pflanzen- und Tierwelt, Landnutzungsformen und Arbeitsweisen in der Forstwirtschaft. Auch Hannelore Schmitz, die den Besuchern die Ausstellung im ehemaligen Forsthaus präsentierte, trug zur informativen Gestaltung des Abends bei. Nach der Wanderung kehrten Neubürger und Einheimische im Gasthof „Zum Grubental“ ein, wo man den Abend gemeinsam ausklingen ließ.

Zum neunten Mal hatte SUZ zum Stammtisch „Neu in Schmallenberg“ eingeladen. „Wir freuen uns immer wieder über das persönliche Engagement Schmallenberger Bürger, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beitragen“, so Annabel Butschan von SUZ.

Wer mehr über den Stammtisch „Neu in Schmallenberg“ und über aktuelle Veranstaltungen erfahren möchte, kann sich unter www.neu-in-schmallenberg.de, über Facebook oder telefonisch unter  0 29 72/96 11 52 bei SUZ informieren.


Die Geheimnisse des Waldes

Blick über das Schmallenberger Sauerland
Herbstimpressionen
Latrop-Bach
Altes Backhaus

Spaziergang - Waldarbeiter-und Försterpfad Latrop: Die Geheimnisse des Waldes

Der Waldarbeiter- und Försterpfad befindet sich im kleinen Ort Latrop bei Schmallenberg im Sauerland. Auf einer Länge von 4,5 km verraten insgesamt 17 Stationen dem interessierten Besucher und Wanderer die "Geheimnisse des Waldes”.

Zum Nachhören:
Audio:  Spaziergang: Waldarbeiter- und Försterpfad Latrop (23.11.2014)

Zu sehen sind unter anderem ein alter Kohlenmeiler oder eine Brücke aus Holz, so wie sie vor Jahrhunderten bereits erbaut wurde und noch immer funktioniert.

Vom Köhlerdorf zum Ferienort

Latrop hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Waldarbeiter- und Köhlerdorf zu einem Ferienort entwickelt. Der Erlebnispfad knüpft daran an und zeigt beim Wandern durch Natur und Landschaft die Arbeitsweisen, Landnutzungsformen und Kulturtechniken aus der Forstwirtschaft im Wandel der Zeit.

 

Informationen über das Ökosystem Wald

Er informiert über das komplexe Ökosystem Wald mit seinen vielfältigen Funktionen und zeigt die Bedeutung und Verwendung des wertvollen Rohstoffes Holz. Welche Bedeutung hatte die Köhlerei? Was sind die Funktionen des Waldes? Welche Risiken bergen Monokulturen und aufgeräumte Wälder? Wofür und wie findet Holz Verwendung?


Für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur

Der Pfad beantwortet und erläutert dieses und noch vieles mehr anschaulich. Spannend und erlebnisreich soll er Groß und Klein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und der heimischen Kulturlandschaft sensibilisieren.


Infos
Start ist am Dorfhaus Latrop im Ortszentrum. Dort befindet sich ein kleiner Parkplatz.

Die erste Station – die alte Mühle mit dem kleinen Museum – ist nur wenige Schritte entfernt und täglich zwischen 9:00 und 18:00 Uhr geöffnet.

Im Ort selbst gibt es mehrere Restaurants und Cafés.

 

Aus: WDR4-Ratgeber: http://www.wdr4.de/ratgeber/spaziergang/waldarbeiterpfadlatrop100.html


Ausstellung Jagd und Forst

Seit Eröffnung des Waldarbeiter- und Försterpfades befindet sich in der an die Ferienwohnung angrenzenden ehemaligen Scheune eine Ausstellung über Jagd und Forst mit Exponaten der heimischen Tierwelt und Gebrauchsgegenständen im Forsthaus.
Die Gäste unserer Ferienwohnung können sich  jederzeit darin verweilen.


„Hier ist der erste Waldarbeiter- und Försterpfad weit und breit“

Bericht der Westfalenpost vom 18. August 2012:

Latrop. „Latrop hat eine der ältesten Waldtraditionen im Forstamtsgebiet. Seit mehreren Jahrhunderten ist Latrop Wohn- und Arbeitsort von Förstern und Waldarbeitern“, erklärte gestern Forstamtsdirektor Hans von der Goltz in seiner Ansprache. Die Wandlung vom Waldarbeiterdorf zum Ferienort, aber auch die Bedeutung des Ökosystems Wald demonstriert der neue Waldarbeiter- und Försterpfad anschaulich. Gestern ist der Themenweg feierlich eröffnet worden.

Professor Wilfried Stichmann von der NRW-Stiftung, die das Projekt mit 27 500 Euro für die Materialkosten unterstützt hat, erklärte, warum die Stiftung die Idee der Latroper unterstützt hat: „Das ehrenamtliche Engagement im Dorf war ein wesentlicher Grund,“ betonte Stichmann, der auch bei der Planung des Pfades als Berater zur Seite stand. Ein anderer Grund war der originelle Ansatz. „Hier ist der erste Waldarbeiter- und Försterpfad weit und breit entstanden.“

 

Ehrenamtliches Engagement

Den Zusammenhalt der Latroper hob auch Hubert Pröpper, stellvertretender Bürgermeister, hervor. Das Projekt haben die Latroper in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit umgesetzt. Unterstützung haben sie dabei von der Kur- und Freizeit GmbH (Vermarktung), Holger Entian von der Stadt Schmallenberg (Koordination), Stadtförster Siegfried Hunker und Norbert Kohnen vom Forstamt sowie der NRW-Stiftung erhalten.

„Besonders erwähnen möchte ich Hannelore Schmitz, die mit viel Liebe und Sachverstand eines Försterhaushaltes das Museum am Anfang und die Scheune am Ende des Weges gestaltet hat“, ergänzte Forstamtsdirektor Hans von der Goltz.

17 Stationen auf dem 4,5 Kilometer langen Rundweg erklären, beginnend am Waldarbeitermuseum im Dorfgemeinschaftshaus, welche wirtschaftliche, ökologische und soziale Funktion der Wald hat.

 

Faltprospekt liegt aus

Themen der einzelnen Stationen sind unter anderem die Bedeutung von Totholz, Naturverjüngung, Klimawandel, der Ausbildungsstützpunkt des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, der Wald-Wild-Konflikt, forstliche Maßeinheiten und die Köhlerei – hier wird ein eindrucksvoller Schaumeiler gezeigt. Im Museum sind zudem alte Werkzeuge, Bilder aus dem Wald- und Dorfleben, alte Forstakten sowie die Entwicklung der Motorsäge zu sehen. Die Deele des „Alten Forsthauses“ als eine der 17 Stationen ergänzt die Ausstellung im Museum.

Ein Faltprospekt mit Karte und Detailinformationen liegt in den Tourist-Informationen und Gastbetrieben aus. Der Prospekt steht aber auch als PDF zum Download hier bereit.